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"Arbeitskreis der lateinamerikanischen Vereine Baden-Württemberg e.V."
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Mexikanisch-Deutscher Freundschaftverein in Baden-Württemberg e.V.
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Symbole des modernen Mexiko und ihre vorspanischen Wurzeln
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Freitag, den 01. Oktober 2010
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19:00 Uhr - Rathaus Stuttgart - Mittlerer Sitzungssaal - 4° Stock
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Grusswort und Moderation : Hr. Ralf Boepple |
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Referentin : Fr. Dr. Elke Ruhnau, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin |
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Das Staatswappen Mexikos, das Logo des Instituto Nacional de Antropología e Historia, Quauhtemoc,
der letzte Herrscher der Azteken, der während der Eroberungskämpfe in sein Amt eingesetzt wurde und
heute den Freiheitswillen Mexikos symbolisiert, und der symbolische Raum des Zócalo in Mexiko Stadt
mit Kathedrale, Nationalpalast und vor allem dem Templo Mayor bilden die Ausgangspunkte für eine
Beschäftigung mit Geschichte und Kultur der Azteken.
Ihr kulturelles Erbe war in der Kolonie Neu Spanien bis ins 18. Jahrhundert präsent und ist über
symbolische Darstellungen, Personen und Räume noch mit dem modernen Mexiko verknüpft.
Das Staatswappen – der Adler auf dem Kaktus mit der Schlange in der Kralle – nimmt den Gründungsmythos
der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlan auf. Sie leitet den ersten Teil des Vortrags ein, einen kurzen Abriss
der Geschichte der Azteken.
Die Person des Quauhtemoc, der das Ende der Unabhängigkeit der Azteken symbolisiert, aber auch ihren
Widerstand gegen die europäische Invasion, steht im Mittelpunkt des zweiten Teils. Eine Bilderhandschrift
aus der Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin illustriert, dass Quauhtemoc bereits im 16. Jahrhundert
für die indianische Nobilität Auflehnung gegen die spanischen Kolonialherren repräsentierte.
Zum dritten Teil, der sich mit der aztekischen Bilderschrift beschäftigt, führt das Logo des Instituto
Nacional de Antropología e Historia hin. Es ist das Zeichen für Erdbeben. Der Zócalo von Mexiko-Stadt war vor der Eroberung der zentrale Platz der Stadt Tenochtitlan. Der Nationalpalast
wurde in der Kolonialzeit über dem aztekischen Herrscherpalast errichtet und die Kathedrale in den Zeremonialbezirk
mit seinen zahlreichen Tempeln und Ritualanlagen gebaut. Im abschließenden Teil des Vortrags wird auf Weltbild und
Religion der Azteken eingegangen, ausgehend vom Templo Mayor, einst für die Azteken ein Symbol ihrer „Weltherrschaft“
und heute eines der wichtigsten Zeugnisse des historischen und kulturellen Erbes der Mexikaner.
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Frau Dr. Elke Ruhnau promovierte in Altamerikanistik an der Universität Hamburg und ist Lehrbeauftragte
am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin mit dem Forschungsschwerpunkt Ethnohistorie von
Zentralmexiko.
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Mexikanisch-Deutscher Freundschaftkreis in Baden-Württemberg e.V.
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Vorstand 2010
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