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Sponsors |
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"Arbeitskreis der lateinamerikanischen Vereine Baden-Württemberg e.V."
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"Bolivianischen Tanzgruppe "Kantuta e.V."
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| La diablada |
| Tradition, Mythos und Religion. |
| Sonntag, den 10. Oktober 2010 |
| ab 16:30 Uhr - Linden Museum Stuttgart
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Moderation : Frau Cynthia Bertazzoni.
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Dieser Tanz ist einer der prächtigsten und originellsten Tänze Boliviens. Nicht umsonst ist er auch außerhalb
der Landesgrenzen sehr bekannt. Die Diablada ist gleichzeitig auch ein Symbol für den Karneval von Oruro, der 2001
durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Bei der Diablada kommt es zu einer starken Verquickung der andinen Weltanschauung, in diesem Fall repräsentiert
durch den Kult um den bösen "Supay", um "Huari", den Gott der Berge, und den Teufel der christlichen Liturgie.
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Fern von ihren Heimatgemeinden huldigten die von ihren Herren zur Zwangsarbeit verpflichteten Aymara-Indianer in den Tiefen der Minen weiter ihrem Gott "Huari",
nunmehr umgedeutet zum Herr der Höhlen, zum "Tío". Hier nahm der "Tío" wohlwollende Züge an und die Minenarbeiter begannen, ihm Chicha, Alkohol und Coca zu opfern, um im
Gegensatz Reichtum und Schutz zu erbitten
Als die indianische Bevölkerung mit der Zeit den christlichen Glauben übernahm, verband sie ihn mit ihren ursprünglichen Festen, so
wie z. B. dem "jatun poccoy", das mit dem europäischen Karneval zusammengebracht wurde. Der dramatisierte Kampf zwischen dem Erzengel Michael, der Candelaria-Jungfrau
und den Teufeln kann zweifach interpretiert werden. - Im christlichen Sinne handelt es sich um einen Kampf mit dem Teufel Luzifer und den sieben Todsünden.
Auf der anderen Seite wurde schon bei den legendären Urus, den Ureinwohnern Oruros "Huari" verehrt, ein Gott der Kraft, des Feuers und der Berge, der die in Degeneration
befindlichen Urus ausrotten wollte und ihnen deshalb den Frosch, die Schlange, die Echse und ein Herr von Ameisen zur Vernichtung schickte.
Nur durch das Wohlwollen der jungfräulichen Göttin "Ñusta" konnten die Urus gerettet werden. - Sie verwandelte Frosch, Schlange und Echse in Steine und das Herr der Ameisen
in die Sanddünen in der Umgebung der Stadt Oruro. Der Legende nach flüchtete der besiegte "Huari" endgültig in das Innere seiner Berge, zu den reichen Mineralen, um nie
wieder hervorzukommen. |
Grupo de danzas bolivianas "Kantuta"
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Responsables
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| Leiterin |
Frau Cynthia Bertazzoni |
Secretärin |
Frau Cecilia Guayasamin |
| Choreografie |
Frau. Consuelo Lämmle |
Schatzmeister |
Sr. Gerhard Lämmle |
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Webseite
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www.kantuta.de
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Kulturamt Stuttgart
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Tübingen Universitätsstadt
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Linden Museum Stuttgart
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Ministerium für
Wissenschaft,
Forschung und Kunst
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Haus der Geschichte
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Katholischer Fonds
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Stadt Esslingen am Neckar
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Volkshochschule Stuttgart
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