Kolumbien-Treffen
Menschenrechte in Kolumbien und Mexiko – parallele Entwicklungen?
Sowohl Kolumbien als auch Mexiko erleben aktuell große Wellen von Gewalt, die in der Zivilbevölkerung viele Opfer fordert. Mehr als drei Millionen Binnenvertriebene und tausende Tote zählt Kolumbien; in Mexiko sind besonders Journalisten gefährdet und im Norden sterben tagtäglich Frauen – bisher ohne Aufklärung.
Es ist zu beobachten, dass die Regierungen beider Länder versuchen, die Probleme vor allem repressiv zu lösen; sie setzen eher auf Militarisierung als auf strukturelle Veränderungen. Dies hat fatale Konsequenzen für Bevölkerung und Menschenrechtler, die ebenso Opfer von Verfolgung, Folter und Mord werden.
Ob und welche parallelen Entwicklungen der Menschenrechte in Kolumbien und Mexiko vorhanden sind, diskutiert Mauricio Salazar, Kolumbien-Experte und Mitarbeiter der mexikanischen Organisation SERAPAZ.
Referent:
Mauricio Salazar, SERAPAZ – Servicios y Asesoría para la Paz, Mexiko-Stadt/Mexiko
Termin:
Freitag, 12.02.2010, 17:30 bis ca. 20:00 Uhr
Ort:
Stuttgart, SEZ, Werastraße 24
Ansprechpartnerin:
Astrid Saalbach, Tel.: 0711 / 2 10 29-80
E-Mail: saalbach@sez.de
Veranstaltung in Kooperation mit dem Círculo Latino – Arbeitskreis Lateinamerikanischer Vereine Baden-Württemberg e. V.
Eintritt frei - um Anmeldung wird gebeten!